TSV Ehningen Ringen

Saisonauftakt in der Ringer Oberliga

ringen oberliga klein

Am Samstag um 19:30 Uhr wird es in Ehningen mit dem ersten Heimkampf in der diesjährigen Ringer-Oberliga Saison direkt ein Highlight geben. Zu Gast ist der letztjährige Vizemeister und Aufstiegskandidat ASV Nendingen. Wie die Vorbereitung verlief und welche Ringer dieses Jahr neu auf der Matte stehen werden, verraten uns im Interview die beiden Cheftrainer Maik Busch und Michael Drasch.

Hallo Maik, Hallo Michael, bevor wir auf die anstehende Saison schauen, möchte ich von euch wissen, wie in euren Augen die letzte Saison verlief?

Michael: Mit dem Endresultat, also dem dritten Platz, sind wir natürlich sehr zufrieden. Auch wenn die Saison insgesamt etwas holpriger verlief, wie nur der reine Blick auf die Tabelle zeigt. Gerade in der Hinrunde haben wir ein paar Kämpfe unglücklich verloren. Besonders gefreut hat mich jedoch, wie die Mannschaft diese Niederlage in der Folgewoche wegsteckte und durch große kämpferische Leistungen auch gegen vermeintlich stärkere Mannschaften, wie den bis dahin ungeschlagenen Meister aus Baienfurt gewinnen konnte.

Wie verlief die Vorbereitung auf die kommende Saison?

Maik: Wir haben am Anfang des Jahres sehr viel Wert darauf gelegt, dass sich unsere Sportler im technischen Bereich weiterentwickeln. Ab Juni haben wir uns mit einem extra, für die Saison erarbeiteten Trainingsplan auf die Kämpfe vorbereitet. Hier haben wir einen größeren Wert auf die Physis der Sportler gelegt und zusätzlich zu den drei Trainingseinheiten unter der Woche, auch noch einige Trainingslager organisiert. Dadurch sind unsere Sportler perfekt für die kommende Saison vorbereitet und müssen das erlernte jetzt nur noch auf die Matte bringen.

Wie wird der diesjährige Kader für die beiden Mannschaften aussehen?

Michael: Wir haben mit Mateusz Kampik nur einen Abgang, welcher aber aus den eigenen Reihen aufgefangen werden kann. Im Großen und Ganzen vertrauen wir unseren Eigengewächsen, welche sich in den letzten Jahren immer mehr zu Leistungsträgern hervorgehoben haben und versuchen unsere Nachwuchsringer sorgsam in die Mannschaften zu integrieren. Dazu konnten wir mit Sulejman Ajeti und Micheil Tsikovani zwei unserer Topscorer halten. Mit unseren drei Neuzugängen haben wir uns sowohl in der Spitze, als auch in der Breite verstärkt.

Michael, du hast es gerade schon angesprochen. In Ehningen werden dieses Jahr drei neue Gesichter auf der Matte zu sehen sein. Kannst du uns dazu mehr sagen?

Michael: Ganz neu sind die Gesichter in Ehningen nicht. Mit Przemyslav Kraczkowski konnten wir einen polnischen Spitzenringer für uns gewinnen, welcher schon in den Jahren 2012-2016 bei uns gerungen hat. Bei den Zuschauern ist er besonders aufgrund seiner spektakulären Ringweise in Erinnerung geblieben. Kraczkowski wird meistens in der Gewichtsklasse bis 75 Kg gr.-röm. zum Zuge kommen. Hier erhoffen wir uns, dass er die knappen Kämpfe im letzen Kampf noch zu unseren Gunsten entscheiden kann. Der nächste Neuzugang Jonas Lange ist in Ehningen auch ein bekanntes Gesicht. Der gebürtige Holzgerlinger rang die letzten Jahre für den KSV Musberg und wird uns in diesem Jahr vor allem in den unteren Gewichtsklassen verstärken. Mit unserem dritten Neuzugang ist uns ein wahrer Transfercoup gelungen. Wir konnten mit Benjamin Raiser unseren ,,verlorenen Sohn'' wieder nach Ehningen zurückgewinnen. Raiser hat die letzten Jahre beim Bundesligisten ASV Nendingen gerungen und konnte dort unter anderem drei Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewinnen. Wir freuen uns sehr diese drei Sportler unseren Zuschauern dieses Jahr präsentieren zu können.

Das hört sich ja super an! Alle Leistungsträger gehalten, starke Nachwuchsringer und drei Neuzugänge zu haben! Ist da der Aufstieg nicht Pflicht?

Maik: Nein, soweit wollen wir definitiv nicht gehen. Es stimmt - wir haben in der Spitze und in der Breite die Mannschaft verstärkt. Die anderen Mannschaften haben auf dem Transfermarkt aber auch nicht geschlafen und sich dementsprechend verstärkt. Aus unserer Sicht, gibt es mit dem letztjährigen Vizemeister ASV Nendingen und dem Regionalliga Absteiger AB Aichhalden zwei andere Favoriten auf die Meisterschaft. Wir möchten uns aber trotzdem gegen jeden Gegner beweisen und am Ende der Saison wieder einen Platz in der oberen Tabellenregion einnehmen.

Abschließend noch eine Frage für alle sportinteressierten, welche bisher aber mit dem Thema Ringen noch nicht so viel zu tun hatten. Warum lohnt es sich zu einem Heimkampf des TSV Ehningen zu kommen?

Maik: Dafür gibt es eine Menge Gründe. Der größte ist, dass Ringen ein hochattraktiver Sport ist, der neben den technischen Fähigkeiten und Kraftausdauer auch viel Dynamik von den Sportlern erfordert. Dies bekommen die Zuschauer in Form von schnellen und spektakulären Griffen zu sehen. Besonders in der Oberliga ist die Schalkwiesen-Halle regelmäßig voll und den Zuschauer wird eine einzigartige Atmosphäre geboten. Die Termine der Heimkämpfe findet man auf unseren verschiedenen Internet-Auftritten wie z.b. unserer Homepage oder auf Facebook. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

2019 09 Nendigen Vorbericht


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