TSV Ehningen Ringen

Beate König ist Baden-Württembergische Meisterin

koenig-beate-ka-2014-smallGroßer Erfolg für Beate König vom TSV Ehningen: Bei der offenen Baden-Württembergischen Meisterschaft der Frauen gewann die Ringerin die Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm und sicherte sich mit vier Siegen die Goldmedaille. Die Meisterschaft wird seit einigen Jahren als offenes Turnier ausgetragen, so dass nahezu sämtliche Kaderathletinnen des Deutschen Ringer Bundes antreten konnten. „Das macht den Erfolg selbstverständlich noch wertvoller“, freute sich Trainer Maik Busch mit seiner Athletin und auch Beate König selbst ordnete den Erfolg hoch ein: „Bei uns Frauen gibt es ja keine Mannschaftssaison wie bei den Männern, deshalb war es um so wichtiger für mich, mit einem Erfolg ins neue Jahr zu starten“.

 Zum Auftakt bekam es die Ehningerin mit der Schweizerin Sonja Kälin zu tun, keine leichte Aufgabe zum Turnierbeginn gegen die sperrige Gegnerin. Zwei Mal wurde Beate König ausgekontert und gab Punkte ab, doch die Ehningerin steigerte sich und erzielte letztlich noch einen ungefährdeten Schultersieg bei eigener 9-4 Führung. Gegen Melina Baudendistel vom SV Germania Weingarten setzte sich Beate König klar mit 13-2 Punkten durch und auch Elsa Torkunov vom ASV Urloffen hatte gegen die nun stark auftrumpfende Ehningerin beim 11-0 Schultersieg keine Chance.

Zum Turniersieg fehlte Beate König nun nur noch ein Sieg gegen Kim Riesterer vom Ringerstützpunkt Freiburg. In einer engen Auseinandersetzung hatte schließlich die Ehningerin die größeren Reserven und holte mit einem knappen 8-6 Punktsieg die Goldmedaille.

 

Benjamin Raiser Matchwinner im DMM-Halbfinale

 Der Ehninger Benjamin Raiser führte seinen ASV Nendingen im Halbfinal-Hinkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zum 10:9 Auswärtssieg beim ASV Mainz 88. Durch eine unerwartete Schulterniederlage im Schwergewicht lag Titelverteidiger ASV Nendingen zur Halbzeit mit 4:7 in Rückstand, als Benjamin Raiser im 7. Einzelkampf auf Wladimir Berenhard traf. Gegen den Mainzer konnte Benjamin Raiser bisher noch nicht gewinnen, Berenhard machte im Viertelfinale zudem auf sich aufmerksam, als er dem amtierenden Weltmeister nur einen hauchdünnen Punktsieg überlassen musste. Bis zur sechsten Minute mit 0-1 in Rückstand gelang Benjamin Raiser ein sehenswerter Überwurf und siegte vor knapp 2000 Zuschauern noch mit 4-1, wodurch die Partie zum zwischenzeitlichen 8:7 gedreht war. Beim Rückkampf am kommenden Samstag werden auch einige Ehninger Ringsportfans dem Ex-Ehninger die Daumen drücken.

 

Zwangsabstieg für Bundesligisten mit weitreichenden Folgen

Parallel zum Titelkampf in den Play-Offs findet derzeit ein weitaus komplizierterer Kampf zwischen 12 Bundesligisten und dem Deutschen Ringer Bund statt. Trotz vielfacher Warnschüsse des DRB gaben 12 Bundesligisten ihre erforderliche Meldung für die kommende Saison nur unter dem Vorbehalt von mehr Mitbestimmung ab, was der DRB mit Verweis auf die gültigen Statuten ablehnte. Die Situation scheint so verfahren, dass der DRB mit den 30 Zweitligisten und mit dem ASV Mainz 88, der als einziger Bundesligist termingerecht meldete, die neue Bundesligasaison plant. „Wir müssen momentan davon ausgehen, dass nächstes Jahr der KSV Aalen und der ASV Nendingen bei uns in der Oberliga ringen werden“, versteht Abteilungsleiter Jürgen Paeth die aktuelle Situation. Noch nicht absehbar sind derzeit die Folgen für die Bundesligisten selbst, für die aktuellen Zweitligisten als künftige Bundesligisten und für die gesamte Sportförderung selbst, auch eine vom DRB ausgegliederte Profiliga scheint nicht ausgeschlossen.

 


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