TSV Ehningen Ringen

Beate König ist Deutsche Meisterin

koenig beate 2016Am Sonntag , 23.4. um 17 Uhr findet im TSV Vereinsheim ein Empfang zu Ehren von Beate statt.

Beate König ist Deutsche Meisterin, welch ein grandioser Erfolg für die 22jährige Ehningerin. Bei der Deutschen Meisterschaft im Freistilringen in Bruchsal setzte sich Beate König in der Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm durch und gewann sensationell die Goldmedaille.

Sie schaffte damit, was noch niemals zuvor einem Ehninger Ringer gelungen ist: Zwar gab es in der langen Geschichte der Ehninger Ringerabteilung schon einige Deutsche Jugendmeister und auch bei den Aktiven wurden bereits einige Medaillen erkämpft, doch ganz oben bei den Aktiven stand bislang kein Ehninger. "Ein grandioser Erfolg, mit dem sich Beate für ihren Trainingsfleiß über all die Jahre belohnt hat", schwärmte Trainer Maik Busch.

Mit jahrelangen konstanten Leistungen hat sich Beate König diesen Erfolg in der Tat verdient, denn an diesem Wochenende gewann die Ehningerin bereits ihre sechste DM-Medaille in Folge. Bronze- und Silbermedaillen hatte König schon so viele - irgendwann musste es doch auch einmal Gold sein! Tatsächlich schien die Gelegenheit günstig wie nie zuvor, denn die haushohe Favoritin, Weltmeisterin Aline Focken aus Nordrhein-Westfalen, startete diesmal eine Gewichtsklasse höher. Dennoch waren mit Theresa Edfelder aus Bayern und Eveline Neumann aus Brandenburg zwei Athletinnen am Start, gegen die Beate König die letzten Duelle verloren hatte. Am Ende eines langen Wettkampftages war schließlich auch das nötige Quentchen Glück auf der Seite der Ehningerin, doch der Reihe nach.

Im Auftaktkampf bezwang die Ehningerin auf souveräne Art und Weise Kim Riesterer von der RKG Freiburg. Beim 11-0 Techniksieg sammelte Beate König geduldig Punkt um Punkt und wurde in der fünften Kampfminute zur technisch überlegenen Punktsiegerin erklärt. Der erste Schritt auf dem Weg zu einer erneuten Medaille war geschafft. Im zweiten Kampf sah es gegen Eveline Neumann aus Cottbus zunächst überhaupt nicht gut aus. Die Ehningerin kam nicht wie gewohnt zur Entfaltung und brachte, was sie auch versuchte, ihre eigenen Angriffe nicht zum Punktgewinn. Die Gegnerin aus Brandenburg machte es geschickter und sah beim 7-0 Zwischenstand in der bereits angebrochenen letzten Kampfminute schon wie die sichere Siegerin aus. Beate König gab sich aber noch nicht geschlagen und baute nochmals Druck auf, durch den sich ihre Gegnerin trotz vermeintlich sicherer Führung nochmals zu einem Beinangriff genötigt sah. Diesen konterte die Ehningerin so geschickt, dass sie nicht nur zwei Punkte zugesprochen bekam, sondern ihre Gegnerin gleich vollständig aufs Kreuz legte und 17 Sekunden vor dem Schlussgong zum umjubelten Schultersieg kam. Dieser Schultersieg sollte in der Turnierwertung noch entscheidende Bedeutung erlangen, denn mit Theresa Edfelder vom SC Anger kämpfte noch eine dritte Athletin um die Goldmedaille. In einem von der Taktik geprägten Kampf verlor Beate König mit 2-3 Punkten, nachdem die Ehningerin zu Beginn eine Führung vorlegte. War der Traum vom Gold damit geplatzt? Mitnichten! Denn Beate König, Edfelder und Neumann hatten sich gegenseitig besiegt und bei dieser Konstellation war Beate König auf Grund des Schultersieges Deutsche Meisterin, während die anderen beiden "nur" Punktsiege erzielten. Das Glück war endlich auf der Seite von Beate König! "Wenn es eine verdient hat, dann Beate", lobte auch Landestrainer Matthias Krohlas, der sich seit Jahren auf die Ehningerin als Zugpferd der württembergischen Frauenmannschaft verlassen kann. Und auch Abteilungsleiter Wolfgang Kötzle stimmte in den Jubel mit ein: "Beate ist für unseren Verein wirklich Gold wert, sie engagiert sich schon so lange im Jugendtraining und trainiert selbst fleißig. Ich kenne niemanden, der ihr diesen Erfolg nicht von Herzen gönnt".


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