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Ein mit Wettkämpfen vollgepacktes Wochenende liegt hinter den Ehninger Ringern. Beim Großen Preis von Baden-Württemberg und beim Willy Betz Gedächtnisturnier im oberschwäbischen Baienfurt, sowie beim Römercup in Ladenburg gingen insgesamt zwölf Ehninger aller Altersklassen auf die Matte. Bei dem hochkarätig besetzten Turnier trafen sie neben Gegner aus ganz Deutschland auch auf Sportler unter anderem aus Dänemark, den Niederlanden und dem Alpenraum. Besonders erfreulich war dabei der erste Platz von Mark Bauer-Engels in Ladenburg.
Den Auftakt aber machten am Samstag die Männer beim Großen Preis. Faizullah Shirzad trat erstmals bei einem Turnier an. Gegen Gegner aus Daxlanden und Unterelchingenmusste er sich in der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm im freien Stil aber jeweils technisch unterlegen geschlagen geben. Sein dritter Gegner konnte verletzungsbedingt nicht antreten, somit landete er schließlich auf dem 13. Platz.
Youngster Mose Wolkober traf im ersten Kampf auf einen Schweizer Kaderathleten, hier landete er nach einigen Aktionen selbst auf den Schultern. Im zweiten Kampf konnte er sich revanchieren und zwang wiederum einen Tiroler auf die Schultern, bevor er im letzten Duell technisch unterlegen verlor (8. Platz, 70kg, Freistil).
Mohammad Tajik konnte sich im ersten Kampf trotz einer eigenen Wertung auf Dauer nicht gegen seinen Kontrahenten von Union West Wien erwehren. Hochspektakulär war der zweite Kampf: 16:29 zeigte die Anzeigetafel nach Abpfiff an, was einen technischen Überlegenheitssieg für Mohammad bedeutete. Zuletzt traf er auf einen Sportler vom diesjährigen Bundesligafinalisten aus Weingarten, dem er sich deutlich geschlagen geben musste (7. Platz, 86kg, Freistil).
Ajmal Moredi dominierte im ersten Kampf, war im zweiten chancenlos und verlor im letzten ärgerlich: Bei eigener Führung reichte ein Moment der Unachtsamkeit seinem Gegner für einen Schultersieg aus (7. Platz, 55kg, griechisch-römischer Stil).
Keinen guten Tag erwischte Niklas Gann, der sich in allen seinen Kämpfen vorzeitig geschlagen geben musste und schließlich auf dem siebten Platz landete (60kg, gr.-röm.)
Die beste Platzierung konnte hier Mirza Tiraki mit Platz 6holen. Im ersten Duell überzeugte er durch überlegte Aktionen, die zu einem Überlegenheitssieg führten, bevor er in den nächsten beiden Kämpfen unglücklich geschultert wurde. Im abschließenden Aufeinandertreffen um Platz 5 und 6 neutralisierten sich beide Sportler lange, erst gegen Kampfende konnte der Amstettener Athlet eine kleine Führung erarbeiten und über die Zeit retten (82kg, gr.-röm.).
Tags darauf am gleichen Ort startete Valentin Stanchev in der Altersklasse U12 bis 40 Kilogramm. Von seinen vier Kämpfen konnte er zwei gewinnen, darunter den um Platz 5 deutlich und technisch überlegen. Auch der vorletzte Kampf war sehenswert, wenn auch mit 5:8 Punkten mit knapp besserem Ausgang für seinen Gegner aus Kempten.
Szenenwechsel nach Nordbaden zum ASV Ladenburg und dem von ihnen ausgerichteten Römercup: Hier gingen am Samstag Maximilian Jäger und Ilja Pak auf die Matte, bevor sie am Sonntag die Matte den jüngeren Jahrgängen überließen.Alle Duelle wurden im griechisch-römischen Stil ausgetragen.Für Maxi war es ein Tag der deutlichen Kämpfe. Alle seine sechs Duelle endeten vorzeitig, die hälfte davon konnte er für sich entscheiden. Dabei traf er unter anderem auf Gegner aus Rheinland-Pfalz, Norwegen und Bayern. Schlussendlich erkämpfte er sich in einem 19 Mann großen Starterfeld einen starken sechsten Platz (U17, 71kg).
Ilja, der bis vor kurzem noch im Judo zuhause war, setzte ein Ausrufezeichen. Im ersten Kampf schulterte er seinen Gegner, im zweiten musste er sich technisch unterlegen geschlagen geben. Davon angespornt zeigte er in Kampf drei eine starke kämpferische Leistung. Nach sechs Minuten stand es 8:8, dank der letzten Wertung wurde der Kampf zugunsten des Ehningers gewertet. Wegen einer Portion Lospech reichten diese starken Kämpfe nur für das Finale um Platz 5. Hier zeigte er wiederum einen eindrucksvollen Überlegenheitssieg gegen einen niederländischen Starter (5. Platz, U20, 77kg).
Am Sonntag zeigte Mark Bauer-Engels mal wieder, was schon in seinem jungen Alter in ihm steckt. Alle seine vier Kämpfe konnte er für sich entscheiden, konnte so zunächst seinen Pool und anschließend auch das Finale gewinnen. Besonders in den ersten beiden Duellen zeigte er, dass er nicht nur kurz und schmerzlos kann, sondern auch harte Kämpfe über die volle Zeit konzentriert zu Ende bringen kann (1. Platz, U10, 44kg).
In der gleichen Altersklasse startete Alpay Bogazköy. Er startete zunächst mit einem Schultersieg gut in das Turnier, musste dann aber zwei Niederlagen hinnehmen. Der Kampf um Platz 3 startete punktreich und schon einer Minute stand es 4:8, was aber Alpays Gegner für sich nutzen konnte und so den Schultersieg davontrug (4. Platz, U10, 29kg).
Zuletzt soll Luca Görlich nicht unerwähnt bleiben. In der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm der U14-jährigen erkämpfte er sich einen beachtlichen fünften Platz. Zum Auftakt musste er sich noch nach Punkten gegen einen Dänen geschlagen geben, konnte dann aber mit einem Schultersieg selbst ein Zeichen setzten. Wegen einer weiteren Niederlage fand er sich schließlich im Kampf um Platz 5 wieder. Hier machte er kurzen Prozess und ging schon nach einer halben Minute als Sieger von der Matte.
Fabian Bendl, der sportliche Leiter der TSV-Ringer, zeigte sich sichtlich erfreut: „Das Wochenende hat zwei wichtige Erkenntnisse gebracht: Wir haben wieder eine ordentliche Anzahl an Sportlern auf die Matte bringen können und diese Anzahl hat gute Ergebnisse auf teilweise sehr hohem internationalem Niveau zeigen können. Für fast jeden war mindestens ein Sieg dabei. Darauf werden wir weiter aufbauen, gerade mit Blick auf die Vorbereitung zur neuen Mannschaftsrunde ab Herbst.“


Am Samstagabend kehrte die Ehninger Ringerjugend hochdekoriert vom Bezirksturnier in Heilbronn zurück. Die acht Starter erkämpften sich insgesamt sieben Medaillen, drei davon in Gold.
Jüngster Sportler war Ramazan Gözütok in der AltersklasseU8. Im Gewichtslimit bis 25 kg stieg er mit zwei Siegen in das Turnier ein, bevor er im Halbfinale denkbar knapp mit 12:12 unterlag. Im Kampf um Platz Drei konnte er sich aber revanchieren und sicherte sich Bronze.
In der Altersklasse U10 traten Levin Reußer und Abdurachman Ibragimov beide im Limit bis 23 kg an. Nachdem beide sich gegen den dritten Starter in der Gewichtsklasse durchsetzen konnten, blieb nur noch die Frage, wer das vereinsinterne Duell für sich entscheiden wird. Hier erwischte Levin den besseren Start und konnte sich mit einem Schultersieg Gold sichern.
In der gleichen Jugend bis 29 kg ging Muhammad Soltamuradov auf die Matte. Gegen Gegner aus Wüstenrot und Musberg holte er sich einen Schulter- und einen Punktsieg. In zwei weiteren Kämpfen landete er jedoch schnell auf den Schultern. Am Ende stand ein wohlverdienter dritter Platz.
Muso Matniyazov sammelte in vier Kämpfen reichlich Erfahrung, konnte auch selbst einige Wertungen machen, für einen Sieg reichten diese jedoch nicht. Er erreichte schließlich den fünften Platz (U10, 37 kg).
Mark Bauer-Engels stieg mit zwei ungefährdeten Siegen in das Turnier ein. Im letzten Kampf traf er auf einen Kontrahenten von der TSVgg Stuttgart Münster, der bis dahin ebenfalls ungeschlagen war. Nach knapp zwei ereignisreichen Minuten gelang Mark aber eine Technik, die den Gegner auf die Schultern zwang, was die Goldmedaille für ihn bedeutete (U10, 43 kg).
Valentin Stanchev entschied seine beiden ersten Kämpfe für sich, musste sich im Anschluss einem Heilbronner Heimringertechnisch unterlegen geschlagen geben, konnte aber zum Abschluss noch einen Sieg und damit den zweiten Platz holen(U12, 38 kg).
Luca Görlich, der erfahrenste der Mannschaft, startete in der Altersklasse U14 bis 68 kg. Dort traf er eine Woche nach der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften auf zwei Sportler aus Stuttgart Münster. Während er den ersten Kampf nach der vollen Kampfzeit nach Punkten für sich entschied, konnte er den zweiten bereits in der ersten Minute für sich entscheiden und erkämpfte sich somit Platz Eins.
Eine wesentlich weitere Anfahrt hatte Maximilian Jäger, der beim hochkarätig besetzten Internationalen Brandenburg Cup in Frankfurt/Oder in der Klasse U17 bis 71 kg startete. Sowohl gegen Danil Wittmann vom ASV Ladenburg als auch gegen den Tschechen Adam Boubel war für Maxi aber nichts zu holen. Am Ende standen für ihn Platz 18 und erste Erfahrungen auf internationalem Parkett.
Am vergangenen Wochenende gab Luca Görlich seine Premiere auf nationaler Bühne. Im fränkischen Hösbach trat er bei den Deutschen Meisterschaften der U14-Jugendlichen an. In der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm im griechisch-römischen Stil hatte er drei Kämpfe zu bestreiten.
Am Samstag begann das Turnier für Luca. Dort traf er zunächst auf Florian Wirth vom bayerischen Ringerverband. Bereits kurz nach Kampfbeginn fand er sich jedoch auf den Schultern wieder und musste sich so geschlagen geben. Nach einer Verschnaufpause wartete der spätere Bronzemedaillist Ole Franz aus Brandenburg auf ihn. Nach den vollen vier Minuten Kampfzeit konnte Franz 6:0 technische Punkte für sich verbuchen.
Somit stand fest, dass Luca nicht mehr in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen konnte. Im Kampf um Platz Fünf ging er noch ein letztes Mal an diesem Wochenende auf Matte. Aber auch gegen den Südbadener Max Gsell war für ihn nichts zu holen. Hier musste er sich kurz vor der Pause technisch unterlegen geschlagen geben.
„Uns war bewusst, dass Luca bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften auf starke Konkurrenz treffen wird“, hielt Jugendleiter Kai Rösch fest. „Trotzdem ist es wichtig, diese Erfahrung so früh wie möglich mitzunehmen. Das Turnier war eine hervorragende Vorbereitung für die Meisterschaften in den kommenden Jahren. Luca weiß jetzt genau, woran er im Training weiterarbeiten muss.“ Sein Trainingspartner Maximilian Jäger wird am kommenden Wochenende beim Brandenburg Cup antreten.
Am vergangenen Wochenende fanden in Rostock-Warnemünde die German Masters, also die Deutschen Meisterschaften im Veteranenringen statt. Auf die Freistil-Kämpfe am Freitag folgten am Samstag die im griechisch-römischen Stil.
Bei der Heimmeisterschaft im letzten Jahr war das EhningerStarterfeld verletzungsbedingt stark ausgedünnt. Umso glücklicher waren die Verantwortlichen, dieses Jahr mit einem breiteren Kader anreisen zu können. Mit Simon Prochazka, der zwar für den KSV Holzgerlingen startete, aber fest ins Ehninger Team integriert ist, gingen insgesamt acht Sportler über die Waage und anschließend auf die Matte.
Der erfolgreichste Starter war dabei Cornel Predoiu. Ihm gelangen in beiden Stilarten jeweils zwei ungefährdete Siege. Folglich konnte er sich vor Basir vom StTV Singen im Limit bis 62 Kilogramm der Altersgruppe der 35 bis 40-jährigen Gold sichern. Ebenfalls zwei Mal startete Pavlin Topalov in der Altergruppe der 51 bis 55-jährigen bis 100 Kilogramm. In beiden Stilarten musste er sich lediglich gegen den späteren Turniersieger Gärtner vom RSV Schonungen geschlagen geben, was mit Doppelsilber zu Buche schlug. In der gleichen Gewichtsklasse belegte Tevfik Meric den vierten Platz.
Mit der doppelten Blechmedaille musste sich Simon Prochazka zufriedengeben. Bis 70 Kilogramm in der Altersklasse der 41 bis 45-jährigen ging es mit zwei Siegen letztlich nicht über Platz vier hinaus. Ärgerlich war auch der vierte Platz für Teamchef Silvio Rachwalski, der sowohl im Halbfinale als auch im Kampf um Platz Drei knapp den Kürzeren zog. Zuvor unterlag er bereits dem späteren Turniersieger Angelo vom SV Dürbheim nach spektakulärem Kampf nur mit 10:8.
Nichts zu holen war für Claudiu-Georgian Pana in beiden Stilarten bis 88 Kilogramm, Thomas Feuchter bis 70 Kilogramm Freistil und Eduard Hanzelmann bis 100 Kilogramm griechisch-römisch.
Rundum glücklich zeigte sich im Anschluss Betreuer Markus Hübschle: „Es ist jedes Jahr ein Highlight, zu den German Masters zu fahren. Neben dem Sportlichen sind über die Jahre auch Freundschaften zu anderen Ringern aus ganz Deutschland gewachsen.“ Und fuhr fort: „Es ist schön zu sehen, dass wir in Ehningen uns als eine feste Größe im Veteranenringen etablieren konnten.“
Am 28. März richtete der AB Aichhalden das traditionsreiche Internationale Johannes und Peter Roth Gedächtnisturnier aus. Für den TSV Ehningen gingen zehn Jugendringer auf die Matte und stellten sich dem mit fast 300 Sportlern über alle Alters- und Gewichtsklassen sehr stark besetzten Teilnehmerfeld.
Besonders erfreulich war aus Ehninger Sicht das Trio aus Mark Bauer-Engels, Luca Görlich und Ramazan Gözütok, das sich einen vollen Medaillensatz erkämpfte. Mark Bauer-Engels startete in der Altersklasse U10 bis 45 Kilogramm undgewann alle seine Kämpfe vorzeitig. So konnte er sich für seinen Trainingsfleiß mit einem ersten Platz belohnen. Luca Görlich landete nach einem Schultersieg und einer Schulterniederlage auf dem zweiten Platz in der Gewichtsklasse der bis 68kg der unter vierzehnjährigen. Ramazan Gözütok unterlag in seinem ersten Kampf seinem Gegner vom SV Eschbach. Dennoch konnte er sich über starke Leistungen für den Kampf um Platz drei qualifizieren, wo er auf den gleichen Gegner noch einmal traf. Die Motivation für eine Revanche war selbstverständlich groß.Ohne einen Punkt abzugeben, gewann er dann technisch überlegen und konnte Bronze nach Hause bringen (U8, 25kg).
Die weiteren Platzierungen: Giulio Mazza 7. Platz (U8, 25kg), Lucas Sprinceana 7. Platz (U8, 27kg), Alpay Bogazyköy 7. Platz (U10, 28kg), Jan Klein 6. Platz (U10, 30kg), Muhammad Soltamuradov 12. Platz (U10, 30kg), Bastian Klein 7. Platz (U12, 39kg), Oscar Kruse 4. Platz (U12, 42kg).
Ehningen, 04. März 2026 – Die Ringerabteilung des TSV Ehningen blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück und präsentierte sich bei ihrer Jahreshauptversammlung am gestrigen Abend in hervorragender Verfassung. Abteilungsleiter Max Reinhardt konnte vor zahlreichen Mitgliedern eine durchweg positive Bilanz ziehen, die von einem soliden Kassenbericht, steigenden Mitgliederzahlen und einer starken Gemeinschaft geprägt war.
Besonders erfreulich war der Bericht des Kassiers, der eine positive Finanzlage der Abteilung bestätigte. Auch die Mitgliederentwicklung zeigt weiterhin nach oben, was die Attraktivität des Ringkampfsports in Ehningen unterstreicht.
Ein Höhepunkt des Abends waren die zahlreichen Ehrungen für langjährige Treue und herausragende sportliche Leistungen. Für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Hans-Peter Auer ausgezeichnet. Eine noch längere Verbundenheit zum Verein bewiesen Jürgen Bengel, Emil Hagenlocher und Harald Gaiser, die für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden.
Auch die Einsatzbereitschaft auf der Matte wurde gewürdigt: Fabian Bendl erhielt eine Ehrung für 100 Mannschaftskämpfe, Alexander Mutz für 150 Mannschaftskämpfe und Kai Rösch für bemerkenswerte 200 Mannschaftskämpfe im Trikot des TSV Ehningen.
Bei den Neuwahlen des Ausschusses zeigte sich die Geschlossenheit der Abteilung: Alle Ämter konnten erfolgreich besetzt werden. Eine personelle Veränderung gab es im Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Sebastian Sander gab sein Amt ab, und Henri Schimmer wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt.
Der neue Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen:
Abteilungsleiter: Max Reinhardt
Stellvertretender Abteilungsleiter: Magnus Volkmer
Technischer Leiter: Andreas Süsser
Sportlicher Leiter: Fabian Bendl
Jugendleiter: Kai Rösch
Kassier: Christian Stevens
Schriftführer: Daniel Raiser
Leiter Öffentlichkeitsarbeit: Henri Schimmer
Leiter Sponsoring: Claus Zöphel
Beisitzer Sponsoring: Carsten Ziegler
Beisitzer Sport: Marc Zöphel
Beisitzer Technik: Wolfgang Wochele
Beisitzerin Jugend: Beate König
Küchenteamleiterin: Ursula Sander
In seinem Bericht blickte Abteilungsleiter Max Reinhardt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Er hob die drei erfolgreichen Schrottsammlungen, zahlreiche Bewirtungen und den unermüdlichen Einsatz der vielen Helfer hervor. Als absolutes Highlight des Jahres nannte er die Ausrichtung der German Masters in Ehningen, die ein großer Erfolg für den Verein war.
Jugendleiter Kai Rösch berichtete stolz über die Erfolge der Jugendringer und gab einen vielversprechenden Ausblick auf die Ausrichtung und die geplanten Aktivitäten der Jugendmannschaft für das kommende Jahr. Sportlicher Leiter Fabian Bendl resümierte die vergangene Oberliga- und Landesklasse-Saison 2025 und analysierte die Leistungen der Mannschaften.
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Abteilungsleiter Max Reinhardt herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit im gesamten Ausschuss und bei den vielen zahlreichen Helfern, die den Erfolg der Ringerabteilung des TSV Ehningen erst möglich machen. Die Abteilung blickt optimistisch und voller Tatendrang in die Zukunft.
Am vergangenen Samstag fanden im südbadischen Urloffen die baden-württembergischen Meisterschaften in der Altersklasse U20 statt. Bei dem stark besetzten Turnier ging der TSV Ehningen mit sieben Sportlern in beiden Stilarten auf die Matte.
„Uns war bewusst, dass einige unserer Sportler nicht in die Titelkämpfe eingreifen werden,“ sagte Trainer und Mannschaftsführer Marc Luithle. „Dazu fehlt bei ihnen noch Einiges an Erfahrung. Aber genau dafür sind Turniere wie dieses gut. Hier kann jeder ausprobieren, welche Techniken aus dem Training auch im Kampf funktionieren und wo noch Nachholbedarf besteht.“
Besonders erfreulich aus Ehninger Sicht war ein starker 2. Platz von Ajmal Moredi im freien Stil bis 57 Kilogramm. In seinem Pool konnte er sich auch dank etwas Losglück durchsetzen und musste sich erst im Finale gegen den Neckarweihinger Alexander Schweng geschlagen geben. Trainer Luithle lobte den Trainingsfleiß und die gute Entwicklung des jungen Sportlers besonders mit Blick auf die im Herbst anstehende Mannschaftsrunde.
Die weiteren Ergebnisse im Freistil: Niklas Gann 9. Platz (61kg), Emre Üstündag 13. Platz (74kg), Mohammed Tajik 7. Platz (79kg) und Julian Krieg 7. Platz (86kg). Im griechisch-römischen Stil: Ilja Pak 10. Platz (72kg), Mirza Tiraki 8. Platz (82kg) und Noel Jux 5. Platz (97kg), der für den KSV Holzgerlingen startete.
Bild von Kevin Preuß (WRV)
Im Ringerjahr folgen auf das Ende der Mannschafts- und Jugendrunde vor Weihnachten die Einzelmeisterschaften im neuen Jahr. Entsprechend aktiv waren die Ehninger Ringer in den vergangenen Wochen auf verschiedenen Turnieren vertreten. Der sportliche Leiter Fabian Bendl dazu: „Wir wollen vor allem unseren jüngeren und unerfahreneren Sportler die Chance geben, sich auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Dafür sind die Turniere sehr wichtig, da in der Mannschaftssaison oft nicht für jeden Sportler Platz in der Aufstellung ist.“
Bereits in der Vorwoche gingen bei den offenen Nordbadischen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil insgesamt neun Athleten des TSV Ehningen an den Start. Dabei konnten sich die Ringer mit starken Leistungen präsentieren: Dank Ajmal Moradi und Enes Saran stand am Ende eine Silbermedaille sowie eine zu Buche. Darüber hinaus erreichten drei weitere Sportler einen Platz unter den besten fünf in ihren Gewichtsklassen.
Am vergangenen Samstag waren acht Ehninger Ringer bei den Nordbadischen Meisterschaften im Freistil in Nieder-Liebersbach im Einsatz. Auch hier zeigte das Team solide Leistungen. Zwei Athleten, Berkan Tas und wiederum Ajmal Moradi, konnten sich eine Top-5-Platzierung erkämpfen und wichtige Wettkampferfahrung sammeln.
Besonders erfreulich ist zudem der Erfolg im Nachwuchsbereich: Zum einen trat Luca Görlich bei den Württembergischen Meisterschaften im Freistil in Backnang an und sicherte sich in der Altersklasse U14 einen starken dritten Platz. Zum anderen ging zuvor schon eine große Abordnung bei den Bezirksmeisterschaften in Wüstenrot auf die Matte. Hier konnten Mark Bauer-Engels mit einem ersten, Luca Göhrlich einen zweiten und Oscar Kruse mit einem dritten Platz den Medaillensatz vervollständigen. Die weiteren Ergebnisse: Levin Reußer 4., Alpay Bogazköy 7., Jan Alexander Klein 5., Teoman Yalimli 4., Lucas Sprinceana 4.,
Jugendleiter Kai Rösch zeigte sich zufrieden: „Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Arbeit auszahlt und wir wieder mit einer so großen Truppe auf Meisterschaften fahren können. Besonders freut mich nach einer kleinen Durststrecke wieder die erste Medaille auf Württembergischen Meisterschaften für den TSV.“
Vor einer vollbesetzten Halle im Sportzentrum Schalkwiese hat der TSV Ehningen zum Saisonabschluss ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den bereits feststehenden Meister TSV Herbrechtingen entwickelte sich ein Kampfabend, der absolute Werbung für den Ringsport war und erst in den allerletzten Sekunden entschieden wurde. Am Ende durfte Ehningen einen umjubelten Heimsieg feiern und gewann gegen den Meister der Saison mit 14:13.
Besonders bemerkenswert: Herbrechtingen hatte über die gesamte Saison hinweg lediglich vier Niederlagen hinnehmen müssen – zwei davon kassierte der Meister gegen den TSV Ehningen.
Den Auftakt machte Poyraz Karabulut (57 Kilogramm griechisch-römisch), der gegen den international erfahrenen Maxim Sarmanov früh an seine Grenzen kam. Karabulut musste die Klasse seines Gegners anerkennen und unterlag vorzeitig, sodass Herbrechtingen direkt die ersten Mannschaftspunkte einfuhr (0:4).
Doch die Antwort der Ehninger ließ nicht lange auf sich warten. Jonathan Kempf (130 Kilogramm Freistil) zeigte eine überzeugende Vorstellung gegen Sebastian Stängle. Mit schönen Beinangriffen kontrollierte er den Kampf von Beginn an, geriet nie in Gefahr und gewann souverän, was die Halle erstmals richtig auf Temperatur brachte (2:4).
Im Anschluss ging Oscar Ziegler (61 Kilogramm Freistil) gegen Muhammad Tasdelen mutig in den Kampf und startete engagiert. Mit zunehmender Dauer wurde er jedoch immer wieder ausgepunktet und musste sich letztlich geschlagen geben (2:8).
Für Spannung sorgte danach Fabian Bendl (98 Kilogramm griechisch-römisch), der es mit dem körperlich starken Riccardo Caricato zu tun bekam. Bendl hielt den Kampf lange offen, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben, nachdem er im Boden einmal gedreht wurde (2:9).
Einen kampflosen Sieg verbuchte anschließend Constantin Bulibasa (66 Kilogramm griechisch-römisch), der ohne Gegner blieb und wichtige Punkte für Ehningen sammelte (6:9).
Ein echtes Ausrufezeichen setzte Marcel Flick (86 Kilogramm Freistil). Gegen Viktor Schlegel hatte er den Kampf absolut im Griff, war stets der aktivere Ringer und gewann deutlich mit 9:0. Bereits zu Beginn brachte Flick seinen Gegner mit einem Wurf beinahe auf beide Schultern und ließ über die gesamte Kampfzeit keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen (9:9).
Bitter verlief der Kampf für Noorulhaq Muradi (71 Kilogramm Freistil), der gegen den Moldawier Leomid Colesnic keine Chance hatte und nach etwas mehr als einer Minute geschultert wurde. Herbrechtingen nutzte diese Phase konsequent und verschaffte sich einen Vorsprung (9:13).
Stark präsentierte sich Kai Rösch (80 Kilogramm griechisch-römisch) gegen Sotirios Chochlionis. In einem hoch attraktiven Duell drehte Rösch seinen Gegner im Boden mehrfach und sicherte sich mit einem klaren 8:0-Erfolg drei Mannschaftspunkte für Ehningen (12:13).
Besonders umkämpft war der Auftritt von Timo Stiffel (75 Kilogramm griechisch-römisch) gegen Alexander Riefling. Nach anfänglichem Rückstand steigerte sich Stiffel kontinuierlich, baute den Rückstand ab und drehte den Kampf in der zweiten Hälfte zu einem knappen, aber verdienten 4:3-Sieg. Damit war vor dem letzten Duell klar: Alles würde auf den abschließenden Kampf hinauslaufen (13:13).
Im letzten Aufeinandertreffen des Abends zeigte Adrian-Jonut Moise (75 Kilogramm Freistil) gegen Malik Bicekuev einen Kampf auf Augenhöhe. Beide Ringer neutralisierten sich weitgehend. Die Entscheidung fiel erst spät, als Moise aufgrund seiner höheren Aktivität die entscheidende Wertung zugesprochen bekam. In den letzten Sekunden kam es zu dramatischen Situationen am Mattenrand, doch Moise verteidigte geschickt, verhinderte den entscheidenden Schritt nach außen – und machte damit den hauchdünnen 14:13-Gesamtsieg perfekt. Die Halle explodierte, als der Sieg gegen den Meister feststand.
Trainer Maik Busch zeigte sich nach dem Kampf sichtlich stolz: „Das war heute Ringsport pur. Die Jungs haben bis zur letzten Sekunde gekämpft, an sich geglaubt und sich diesen Sieg gegen den Meister absolut verdient. Ein besseres Ende vor heimischem Publikum kann man sich kaum wünschen.“
Auf dem Bild rechts zu sehen in rot: Jonathan Kempf