Am kommenden Samstag steht für die Oberliga-Ringer des TSV Ehningen die dritte Begegnung der noch jungen Saison auf dem Programm. Nach zwei deutlichen Niederlagen zum Auftakt möchten die Ehninger nun eigener Halle die ersten Punkte einfahren. Gegner ist die KG Wurmlingen/Tuttlingen, die als Aufsteiger aus der Verbandsliga in dieser Runde neu in der Oberliga vertreten ist.
Die Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Während Ehningen bislang mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen hatte und deshalb in den ersten beiden Kämpfen chancenlos blieb, konnten die Gäste aus Wurmlingen/Tuttlingen bereits ein Ausrufezeichen setzen: Am zweiten Kampftag gelang ihnen ein Sieg über den AV Hardt. Zum Auftakt mussten sie sich allerdings dem AB Aichhalden geschlagen geben.
„Wir hoffen, dass wir diesmal personell besser aufgestellt sind und uns von einer anderen Seite zeigen können. Die Jungs ziehen im Training voll mit und jetzt wollen wir das auch im Wettkampf abrufen“, blickt Trainer Michael Widmayer optimistisch auf die Begegnung voraus. Für den TSV Ehningen gilt es also, die richtige Einstellung und Kampfkraft auf die Matte zu bringen, um die ersten Zähler in der Oberliga zu sichern.
Der Kampf der ersten Mannschaft beginnt um 19.30 Uhr im Sportzentrum Schalkwiese in Ehningen.
Zweite Mannschaft will Heimsieg wiederholen
Bereits zuvor tritt die zweite Mannschaft des TSV Ehningen in der Landesklasse an. Nach einem erfolgreichen Auftakt folgte am vergangenen Wochenende eine klare Niederlage beim KSV Musberg II, wo man mit 4:29 unter die Räder kam. Nun möchte die Reserve der Ehninger vor heimischem Publikum wieder ein Erfolgserlebnis feiern.
Gegner ist am Samstag um 17.30 Uhr der ASV Möckmühl, der traditionell als unbequemer Kontrahent gilt.
Nach der Auftaktniederlage in eigener Halle musste der TSV Ehningen am Samstagabend auch auswärts beim AB Aichhalden eine klare 7:22-Niederlage hinnehmen. Die Ehninger Ringer wehrten sich zwar tapfer, doch erneut machten Verletzungen und Personalprobleme dem Team das Leben schwer.
In der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm Freistil konnte der TSV Ehningen keinen Athleten stellen (0:4).
Im Schwergewicht überzeugte Kai Rachwalski (130 Kilogramm griechisch-römisch) mit einem starken Auftritt. Gegen Paul Mettmann dominierte jede Sekunde, setzte im Boden seine Techniken durch und siegte nach sechs Minuten verdient mit 6:0 technischen Punkten. Damit holte er die ersten beiden Zähler für Ehningen (2:4).
In der Klasse bis 61 Kilogramm griechisch-römisch zeigte Constantin Bulibasa gegen den moldawischen Spitzenringer Maxim Mamulat zunächst eine gute Leistung. In der ersten Hälfte hielt er noch dagegen, musste aber in der zweiten Kampfhälfte mehrere Würfe hinnehmen und verlor letztlich technisch überlegen (2:8).
Eine schwere Aufgabe hatte auch Fabian Bendl (98 Kilogramm Freistil). Er musste kurzfristig ins Freistil wechseln und traf auf Leon Jonas Liedgens. Trotz großem Einsatz musste er sich mit 5:1 technischen Punkten geschlagen geben (2:10).
Vor der Pause stand Oscar Ziegler (66 Kilogramm Freistil) gegen Dumitru Florea auf der Matte. Er begann engagiert, wurde dann aber von den Beinschrauben seines Gegners überrascht und verlor noch in der zweiten Runde technisch überlegen (2:14).
Nach der Halbzeit bekam Enes Saran (86 Kilogramm griechisch-römisch) die Chance, in der ersten Mannschaft aufzulaufen. Gegen Felix Rebstock fand er zwar gut in den Kampf, lief jedoch in einen Kopfhüftschwung und wurde früh auf die Schultern gelegt (2:18).
In der Klasse bis 71 Kilogramm griechisch-römisch zeigte Sebastian Sander gegen Louis Kopp einen couragierten Auftritt. Nach einem frühen Fehler kämpfte er sich zurück ins Duell, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen und unterlag knapp mit 4:2 Punkten (2:19).
Für einen Lichtblick sorgte Neuzugang Marcel Flick (80 Kilogramm Freistil). Er erwischte Marvin Roth in einer starken Aktion und schulterte ihn. Damit holte er vier wichtige Mannschaftspunkte für die Ehninger und feierte einen gelungenen Einstand (6:19).
Adrian Moise (75 Kilogramm Freistil) traf auf den international erfahrenen Dumitru Tulbea, der als einer der stärksten Ringer der Oberliga gilt. Trotz großem Kampfgeist musste Moise die Überlegenheit anerkennen und verlor nach Punkten (6:22).
Zum Abschluss trat Timo Stiffel (75 Kilogramm griechisch-römisch) gegen Lorenz Brüstle an. In einem intensiven und ausgeglichenen Kampf hatte er am Ende die bessere Kondition und setzte die entscheidenden Aktionen. Dafür wurde er mit einem Punktsieg belohnt und brachte nochmals Zähler für den TSV Ehningen ein (Endergebnis 7:22).
Trainer Maik Busch erklärte nach dem Kampf: „Wir hatten bereits letzte Woche große Personalprobleme und auch heute mussten wir wieder improvisieren. Für die kommenden Heimkämpfe erwarte ich allerdings, dass die Mannschaft wieder komplett ist. Dann wollen wir endlich unser wahres Potenzial abrufen.“
Auf dem Bild zu sehen rechts in blau: Constantin Bulibasa
Nach dem misslungenen Saisonauftakt steht der TSV Ehningen am kommenden Samstag vor seiner ersten Auswärtsaufgabe in der neuen Runde. Gegner ist der AB Aichhalden, der mit einem Heimsieg gegen die KG Wurmlingen/Tuttlingen (20:16) erfolgreich in die Saison gestartet ist. Entsprechend groß dürfte die Euphorie im Lager der Aichhaldner sein, die damit gleich zu Beginn Selbstvertrauen tanken konnten.
Die Ehninger dagegen mussten im ersten Duell gegen den KSV Neckarweihingen eine herbe Niederlage einstecken. Vor allem in den entscheidenden Momenten fehlte die letzte Konsequenz, sodass am Ende ein deutliches Ergebnis zu Buche stand. Umso größer ist nun der Wille, im zweiten Kampf die ersten Punkte einzufahren und die Auftaktpleite vergessen zu machen.
Rückblickend dürfte die Erinnerung an den vergangenen Saisonstart Mut machen: Schon im letzten Jahr reiste der TSV zu seinem ersten Auswärtskampf nach Aichhalden – und konnte damals mit einer starken Teamleistung beide Punkte entführen. Dieses Erfolgserlebnis soll nun als Beispiel dienen, dass in der Aichhaldner Halle durchaus ein Sieg möglich ist.
Trainer Maik Busch zeigt sich vor der Begegnung kämpferisch:
„Wir wissen, dass Aichhalden mit Rückenwind aus dem ersten Kampf in die Begegnung gehen wird. Aber wir fahren nicht dorthin, um die Punkte kampflos abzugeben. Unsere Jungs sind gewillt, diesmal als Sieger von der Matte zu gehen und die Niederlage zum Auftakt wieder gutzumachen.“
Damit ist die Ausgangslage klar: Während Aichhalden seine Serie ausbauen will, geht es für den TSV Ehningen um die ersten Zähler und um ein wichtiges Signal für den weiteren Saisonverlauf. Spannung ist also garantiert, wenn die beiden Mannschaften am Samstagabend um 20.00 Uhr aufeinandertreffen.
Zweite Mannschaft ebenfalls auswärts
Auch die zweite Mannschaft des TSV Ehningen ist am Samstag auswärts gefordert. Nach dem phänomenalen 18:12-Erfolg zum Auftakt gegen den KSV Neckarweihingen II wartet nun der KSV Musberg II, der seinen ersten Kampf deutlich gewinnen konnte. Auch hier dürfte ein spannendes Duell garantiert sein – Kampfbeginn ist bereits um 17.30 Uhr.
Am vergangenen Samstag empfing der TSV Ehningen den Titelfavoriten KSV Neckarweihingen zum Heimkampf. Von Beginn an war klar, dass es für die Ehninger gegen die bärenstark besetzte Gästestaffel eine schwierige Aufgabe werden würde. Am Ende stand ein 8:21 auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das die Dominanz des Gegners zwar widerspiegelt, aber auch einige kämpferisch starke Auftritte aus Ehninger Sicht bereithielt.
Los ging es in der Klasse bis 57 kg Freistil, wo Poyraz Karabulut gegen Alexander Schweng keine Mittel fand. Der Neckarweihinger dominierte von der ersten Sekunde an und gewann souverän mit technischer Überlegenheit, was vier Punkte auf das Gästekonto brachte (0:4).
Im Schwergewicht sorgte dann jedoch Fabian Bendl (130 Kilogramm griechisch-römisch) für die ersten Jubelstürme in der Halle. Gegen Achim Vollmer bestimmte er das Geschehen klar, brachte im Standkampf permanent Druck auf und ließ dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Punkt für Punkt schraubte Bendl sein Konto nach oben, bis er den Kampf schließlich durch technische Überlegenheit beendete (4:4).
Anschließend hatte Niklas Gann (61 Kilogramm griechisch-römisch) eine denkbar schwere Aufgabe vor sich: Er traf auf Andreas Schneider, der in diesem Jahr bei den Deutschen Männer Meisterschaften eine Medaille gewinnen konnte. Gann wehrte sich tapfer, musste jedoch früh die Klasse seines Gegners anerkennen und verlor durch technische Überlegenheit (4:8).
Einen offenen und spannenden Kampf bot Jonathan Kempf (98 Kilogramm Freistil) gegen Stefan Kamockij. Lange Zeit hielt Kempf gut mit, doch am Ende setzte sich Kamokij mit 6:1nach technischen Punkten durch. Trotz der Niederlage zeigte der Ehninger starke kämpferische Qualitäten (4:10).
Nach der Pause startete Kai Rösch (86 Kilogramm griechisch-römisch) gegen Emil Ulamec. Rösch fand anfangs gut in die Begegnung, brachte seine Spezialtechnik ein und setzte Akzente. Doch im weiteren Verlauf übernahm sein Gegner die Kontrolle und entschied den Kampf für sich (4:16).
Für den zweiten Ehninger Sieg sorgte dann Sebastian Sander (71 Kilogramm griechisch-römisch) gegen Daniel Schweng. Nach vorsichtigem Beginn geriet Sander zunächst in der Bodenlage in Rückstand, doch bei der zweiten Aktion seines Gegners nutzte er seine Chance. Mit einem energischen Abfangen drehte er die Situation und legte seinen Gegner auf beide Schultern – zur großen Freude der Fans (8:16).
Neuzugang Marcel Flick (80 Kilogramm Freistil) bekam es anschließend mit Alexander Jakob zu tun. In einem extrem engen Duell schenkten sich beide nichts. Sekunden vor Schluss gelang dem Neckarweihinger jedoch der entscheidende Angriff, wodurch der Kampf mit 1:3 Punkten an die Gäste ging (8:17).
Ebenfalls hauchdünn verlief das Duell von Adrian Moise (75 Kilogramm Freistil) gegen Andranik Ovsepian. Beide Freistilspezialisten neutralisierten sich weitgehend, sodass ausschließlich über Passivitätswertungen gepunktet wurde. Am Ende hatte der Neckarweihinger knapp die Nase vorn (8:18).
Im abschließenden Kampf traf Timo Stiffel (75 Kilogramm griechisch-römisch) auf den starken Polen Piotr Stolarczyk. Stiffel hielt in der ersten Hälfte gut dagegen und konnte einige gefährliche Aktionen verhindern. Nach der Pause setzte sich jedoch die Klasse des Gastes durch, der mit 10:0 Punkten letztlich gewann (Endstand 8:21).
Trainer Michael Widmayer zeigte sich nach dem Kampf realistisch:
„Wir wussten, dass Neckarweihingen ein absoluter Meisterschaftsfavorit ist. Das klare Ergebnis war zu erwarten. Uns haben zudem ein, zwei wichtige Personalien gefehlt. Trotzdem haben unsere Jungs alles gegeben und wir wissen, dass wir in Bestbesetzung noch ganz andere Akzente setzen können.“
Vor der Pause sorgten Noorulhaq Muradi (66 Kilogramm Freistil)und Felix Fecher für einen spannenden Kampf mit schnellen Aktionen. Beide Athleten begannen mit hohem Tempo und konnten beidseitig punkten. Doch der Gästeringer nutzte seine Routine, konterte in der zweiten Hälfte entscheidend und schulterte Muradi. Somit ging auch dieser Kampf an die Gäste (4:14).
Auf dem Bild zu sehen rechts: Neuzugang Marcel Flick
Am kommenden Samstag beginnt für die Oberligaringer des TSV Ehningen die neue Saison. Um 19:30 Uhr werden sie im Sportzentrum Schalkwiesen gegen den KSV Neckarweihingen auf die Matte gehen. Im Vorkampf um 17:30 Uhr werden die Zweitvertretungen der beiden Vereine in der Landesklasse aufeinandertreffen. Vorab konnten wir mit Fabian Bendl, dem Sportlichen Leiter der Ehninger, sprechen.
Die neue Runde steht vor der Tür, am Ende der letzten standen Sie auf einem soliden vierten Platz. Was sind Ihre Erwartungen an die neue Saison?
Die Oberliga Württemberg ist auch dieses Jahr wieder sehr stark und ausgeglichen besetzt. Mannschaften wie Neckarweihingen, Aichhalden und Korb sehe ich als Favoriten im Aufstiegskampf. Unser Ziel ist es, uns dahinter im oberen Mittelfeld anzusiedeln. Das wird eine harte Aufgabe. Da muss jeder Ringer alles geben. In den letzten Jahren haben wir oft gesehen, wie ein Kampf in einer einzelnen Gewichtsklasseüber Sieg und Niederlage entscheiden kann.
Wie hat sich die Mannschaft auf die neue Runde vorbereitet?
Wir hatten eine lange und harte Vorbereitung. Hinter uns liegen unter anderem zwei Trainingslager in der heimischen Schalkwiesenhalle, bei denen wir den Fokus auf ringerische und physische Grundlagen gelegt haben. Das Highlight waraber sicherlich das Trainingswochenende im österreichischen Götzis. Dort konnten wir im Ringsportzentrum West unter optimalen Bedingungen uns den letzten Feinschliff verpassen. Den Abschluss der Vorbereitung bildeten Trainingskämpfe. Da konnten wir uns gegenseitig unter Wettkampfbedingungen nochmal testen, was besonders für unsere unerfahreneren Sportler Gold wert ist. Das Trainerteam hat hier alles gegeben, um uns top vorzubereiten. Ein besonderer Dank gilt außerdem der Gemeinde Ehningen, die uns während den gesamten Sommerferien das Training ermöglicht hat.
Von einigen Sportlern mussten Sie sich verabschieden, andere konnten neu verpflichtet werden. Wie hat sich die Kaderplanung gestaltet?
Zum Ende der vergangenen Saison wurde klar, dass uns drei Sportler verlassen werden. Marian Rall wechselte zurück zu seinem Heimatverein KSV Winzeln, der den Aufstieg zurückin die Oberliga schaffte. Auch Sulejman Ajeti zog es zu seinem Heimatverein zurück. Er wird in der kommenden Runde für den KSV Rheinfelden in der Oberliga Südbaden auf die Matte gehen. Vasyl Zanfunshan hat uns aufgrund eines Umzuges verlassen, bleibt aber zunächst vereinslos. Im Gegenzug ist es uns gelungen, zwei Topathleten zu verpflichten. Durch die Verpflichtung von Marcel Flick vom RSV Benningen für die Gewichtsklassen bis 80 und 86 Kilogramm im Freistil ist es uns gelungen, eine Lücke der vergangenen Saison zu schließen. Adrian Moise wird uns in der Gewichtsklasse bis 75 Kiligramm Freistil verstärken. Erwird uns nicht nur auf der Matte unterstützen, er ist bereits seit einigen Monaten fester Teil unseres Jugendtrainerteams. Hier gibt der vormalige EM-Fünfte und Bundesligasportler seine langjährige Erfahrung an die nächste Generation weiter.
Seit letztem Jahr hat der TSV mit Bogdan Eismonteinen neuen Jugendtrainer, der Anfang dieses Jahres wie sie bereits erwähnten durch Adrian Moise verstärkt wurde. Ist dieser neue Schub schonim Aktivenbereich zu spüren?
Eine gute Jugendarbeit war immer ein Garant für unseren kontinuierlichen Erfolg. Nach einer leichten Delle in den letzten Jahren wollen wir mit dem neuen Konzept und dem starken Trainerteam wieder mehr junge Sportler in die erste und zweite Mannschaft integrieren. Unter anderem haben wir dafür ein weiteres Jugendtraining sowie ein wöchentliches Fördertraining für unseren Nachwuchs aus der zweiten Mannschaft etabliert. Das soll den jungen Sportlern den Weg in den Aktivenbereich ebnen.
Seit unserem Aufstieg in die Oberliga Anfang der 2000er konnten wir immer mindestens die Klasse halten und uns sogar mit insgesamt vier Saisons in der Regionalliga belohnen. Der TSV ist damit eine der konstantesten Mannschaften in Württemberg. Unser Anspruch ist das auch weiterhin zu bleiben. Dafür sorgen neben dem Trainerteam im Hintergrund auch viele Funktionäre und Helfer mit ihrer unaufgeregten und professionellen Arbeit.
Gibt es Kämpfe, auf die sich die Fans in der kommenden Saison besonders freuen können?
Auch wenn es dieses Jahr kein Derby gegen unseren Lokalrivalen aus Musberg geben wird, können sich die Fans trotzdem auf viele heiße Kämpfe freuen. Ich habe bereits erwähnt, wie ausgeglichen die Liga ist, da wird es in jedem Kampf um viel gehen.
Zum Abschluss noch zum bevorstehenden Auftaktkampf: Am Samstag werden Sie gegen den KSV Neckarweihingen auf die Matte gehen. Wie schätzen Sie diesen Gegner ein?
Neckarweihingen hat die letzte Saison auf dem dritten Platz beendet. Da waren wir zwei Mal deutlich unterlegen. Seither haben sie sich nochmals verstärkt. Unter anderem konnten sie Alexander Jakob vom Bundesligisten Red Devils Heilbronn und den amtierenden dritten deutschen Meister Andreas Schneider verpflichten. Damit sehe ich sie klar als einen der Favoriten um den Aufstieg. Für uns wird das eine harte Nuss zu knacken werden. Trotzdem werden wir alles daransetzen, es ihnen so schwer wie möglich zu machen.
Herzlichen Dank für das Gespräch!
Auf dem Einzelbild: Sportlicher Leiter Fabian Bendl. Auf dem Kampfbild in der Oberlage: Constantin Bulibasa
Einen starken Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil zeigte Domenik Chelo vom TSV Ehningen am vergangenen Samstag in Elsenfeld. In der mit 21 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse bis 72 Kilogramm belegte Chelo am Ende einen respektablen 8. Platz.
Schon in der ersten Runde bekam es der Ehninger mit Max Schmalfuß vom KSV Pausa zu tun. In einem intensiven Duell behielt Chelo die Oberhand und setzte sich knapp mit 3:1 nach Punkten durch. Auch in seinem zweiten Kampf zeigte er Nervenstärke und gewann erneut mit 3:1 – diesmal gegen Alexander Riefling vom VfL Bad Kreuznach.
In der dritten Runde wartete dann mit Magomed-Baschir Kartojev vom SV Wacker Burghausen ein harter Brocken. Gegen den späteren Vizemeister hatte Chelo keine Chance und unterlag vorzeitig mit 0:8 durch technische Überlegenheit. Da Kartojev ins Finale einzog, erhielt Chelo über die Hoffnungsrunde eine weitere Chance, sich im Turnier nach vorne zu kämpfen.
Dort traf er auf Artur Pinsack vom VfK Eiche Radolfzell. Doch auch in diesem Kampf musste sich Chelo geschlagen geben – mit einer klaren 0:9-Niederlage war das Turnier für ihn beendet.
Trotz der beiden Niederlagen zieht man beim TSV Ehningen eine positive Bilanz. „Domenik hat in einer extrem stark besetzten Gewichtsklasse zwei souveräne Siege eingefahren und gezeigt, dass er auf diesem Niveau absolut mithalten kann. Der achte Platz unter 21 Teilnehmern ist ein gutes Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind“, so Trainer Michael Widmayer nach dem Turnier.
Auf dem Bild zu sehen von links: Domenik Chelo und Trainer Michael Widmayer
Wenn sich am kommenden verlängerten Wochenende (19.–22. Juni) Deutschlands beste Ringerinnen und Ringer in Elsenfeld zur Deutschen Meisterschaft versammeln, ist auch der TSV Ehningen vertreten – und zwar mit Domenik Chelo, der in der Gewichtsklasse bis 72 Kilogramm im griechisch-römischen Stil an den Start geht.
Chelo ist in der Ringerszene kein Unbekannter. Zwar besitzt er das Einzelstartrecht für Ehningen, ringt in der Bundesliga jedoch für den ASV Urloffen. Seinen sportlichen Fokus hat er dennoch verstärkt auf das Training in Ehningen gelegt – nicht zuletzt wegen der guten Bedingungen vor Ort. „Ich fühle mich hier richtig wohl. Die Trainingsgruppe ist stark, die Halle ist super ausgestattet, und auch das Umfeld passt einfach. Das sind optimale Voraussetzungen, um sich gezielt auf so ein Turnier vorzubereiten“, sagt Chelo im Vorfeld der Meisterschaft.
Trainer Michael Widmayer zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung seines Athleten: „Domenik hat in den letzten Wochen richtig gut trainiert. Er ist körperlich in starker Verfassung und mental voll fokussiert. Wenn bei der Auslosung ein bisschen Glück dabei ist, traue ich ihm definitiv eine Medaille zu.“
Die Konkurrenz in der 72-Kilo-Klasse ist traditionell dicht gedrängt – viele Topringer kämpfen um die wenigen Podestplätze. Doch Chelo bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch den unbedingten Willen, vorne mitzumischen. Bei vergangenen Turnieren hat er mehrfach unter Beweis gestellt, dass er auch gegen namhafte Gegner bestehen kann. Mit einem guten Tag, einem cleveren Auftreten auf der Matte und etwas Losglück ist für Chelo also einiges drin.
Bei den diesjährigen German Masters, die am vergangenen Wochenende stattfanden, präsentierten sich die Athleten des TSV Ehningen in starker Form und sicherten sich gleich mehrere Podestplätze.
Cornel Predoiu zeigte an beiden Wettkampftagen hervorragende Leistungen. In der Altersklasse A (35–40 Jahre) und der Gewichtsklasse bis 62 kg erkämpfte er sich im Freistil den zweiten Platz. Am darauffolgenden Tag trat er im griechisch-römischen Stil erneut an und konnte sich hier den dritten Rang sichern.
Ebenfalls in der Altersklasse A startete Claudiu-Georgian Pana in der Gewichtsklasse bis 78 kg im griechisch-römischen Stil. Er zeigte einen beherzten Auftritt, verpasste das Podium jedoch knapp.
Einen weiteren starken Auftritt für den TSV Ehningen lieferte Pavlin Topalov in der Altersklasse C (46–50 Jahre). In der Gewichtsklasse bis 100 kg belegte er im griechisch-römischen Stil einen verdienten zweiten Platz.
Komplettiert wurde das Team durch Silvio Rachwalski, der in der Altersklasse D (51–55 Jahre) und der Gewichtsklasse bis 88 kg im griechisch-römischen Stil antrat. Trotz eines starken Auftritts reichte es am Ende nur für Platz vier.
Der TSV Ehningen war in diesem Jahr nicht nur sportlich vertreten, sondern auch als Ausrichter des Turniers aktiv. Ringer aus dem gesamten Bundesgebiet fanden den Weg nach Ehningen, um sich in ihren Alters- und Gewichtsklassen zu messen. Der reibungslose Ablauf des zweitägigen Turniers war dabei auch dem großen Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu verdanken. Abteilungsleiter Max Reinhardt zeigte sich nach dem Wettkampfwochenende rundum zufrieden: „Wir haben tolle Kämpfe gesehen, die Stimmung in der Halle war klasse und organisatorisch hat alles geklappt. Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.“
Auf dem Bild zu sehen links in blau: Cornel Predoiu
Wenn am 30. und 31. Mai 2025 im Sportzentrum Schalkwiese in Ehningen die Matten ausgerollt werden, dann heißt es wieder: Bühne frei für die besten Veteranenringer Deutschlands! Bei den German Masters, der Deutschen Meisterschaft der Ringer ab 35 Jahren, trifft sportlicher Ehrgeiz auf jahrelange Erfahrung. Der TSV Ehningen steht dabei erneut im Rampenlicht.
Der Verein ist nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch ein echter Dauerbrenner im deutschen Ringerkalender. Nach zahlreichen erfolgreich ausgerichteten Deutschen Meisterschaften ist Ehningen nun bereits zum zweiten Mal Gastgeber der German Masters und knüpft damit an die gelungene Premiere im Jahr 2019 an.
Was einst mit einer kleinen Trainingsgruppe begann, hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Aushängeschild des TSV Ehningen entwickelt: die Veteranensportler. Immer mehr ehemalige Aktive schnüren wieder die Ringerschuhe und treten für ihren Heimatverein bei nationalen und internationalen Wettbewerben an. Dabei feiern sie beachtliche Erfolge.
So konnten Ehningens Veteranen bei vergangenen German Masters bereits mehrfach Edelmetall erkämpfen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Eduard Hanzelmann, der im vergangenen Jahr mit der Silbermedaille bei der Veteranen-Weltmeisterschaft sogar international für Furore sorgte.
Trainer Silvio Rachwalski, selbst langjährig im Ringen aktiv, ist stolz auf seine Schützlinge:
„Wir trainieren zwar nicht mehr wie mit 20, aber die Leidenschaft ist dieselbe geblieben. Die Jungs sind motiviert, haben Ehrgeiz – und wenn man dann noch gemeinsam auf ein Turnier wie die German Masters hinarbeiten kann, ist das einfach etwas Besonderes. Die Vorbereitung lief richtig gut, wir freuen uns auf ein starkes Wochenende.“
Was die German Masters so besonders macht, ist nicht nur das hohe sportliche Niveau, sondern vor allem der Zusammenhalt unter den Athleten. Viele kennen sich noch aus früheren aktiven Zeiten, der respektvolle Umgang auf und neben der Matte ist fester Bestandteil des Turniers. Für die Zuschauer bedeutet das: spannende Kämpfe, sportliche Fairness und eine Atmosphäre, die man so nur im Ringen findet.
Erwartet werden über 200 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet, die in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen im griechisch-römischen Stil sowie im Freistil an den Start gehen. Der TSV Ehningen stellt dabei nicht nur mehrere eigene Teilnehmer, sondern sorgt auch mit einem erfahrenen Helferteam für einen reibungslosen Ablauf. Von der Organisation der Kämpfe bis hin zur Bewirtung.
Der TSV Ehningen lädt alle Sportinteressierten herzlich ein, bei diesem besonderen Turnier vorbeizuschauen. Egal ob ehemalige Ringer, Familien, Vereinsfreunde oder neugierige Zuschauer – die German Masters bieten Ringsport auf hohem Niveau und eine Atmosphäre, die begeistert.
Die Kämpfe beginnen am Freitag, den 30. Mai, ab 14 Uhr und werden am Samstag, den 31. Mai, ab 12 Uhr fortgesetzt. Der Eintritt ist frei.
Auf dem Foto das Ehninger Team von links nach rechts: George Pana, Pavlin Topalov, Cornel Predoiu, Silvio Rachwalski
Beim Jugendturnier in Neckarweihingen war der TSV Ehningen mit neun Nachwuchsringerinnen und -ringern vertreten und konnte mit mehreren Podestplätzen auf sich aufmerksam machen. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld zeigten die jungen Athletinnen und Athleten ansprechende Leistungen.
Für die besten Platzierungen sorgten Alpay Bogazköy und Jan Alexander Klein, die jeweils in ihrer Gewichtsklasse den Turniersieg errangen. Bogazköy setzte sich in der Klasse bis 24 Kilogramm souverän durch. Jan Alexander Klein überzeugte in der Gewichtsklasse bis 25 Kilogramm nicht nur mit dem ersten Platz, sondern auch mit einem beeindruckenden technischen Punkteverhältnis von 42:2.
Mark Bauer-Engels (bis 40 kg) und Valentin Stanchev (bis 33 kg) erreichten jeweils den zweiten Platz. Auch Phil Aaron Munz (bis 26 kg) und Muhammad Soltamuradov (ebenfalls bis 26 kg) konnten mit dritten Plätzen solide Ergebnisse erzielen.
Knapp an den Medaillenrängen vorbei schrammten Bastian Jonas Klein (4. Platz bis 33 kg), Luca Elias Görlich (4. Platz bis 57 kg) sowie Elena Stanchev, die in der Klasse bis 23 Kilogramm den sechsten Platz belegte.
Insgesamt zeigte sich das Trainerteam zufrieden mit den Auftritten der jungen Ehninger Ringer, die mit ihren Ergebnissen weitere wichtige Wettkampferfahrung sammeln konnten.